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Er bete oft um gute Sterbestunde

Kardinal Marx: Den Tod als Freund begreifen

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München - Das Leben lieben und den Tod als Freund ansehen: Für Kardinal Marx gehört das zusammen. Er verrät, wie er sich selbst auf das Sterben vorbereitet.

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx wirbt für einen bewussten Umgang mit Tod und Sterben. Er selbst bete oft um eine gute Sterbestunde, in der er möglichst ohne Schmerzen und nicht allein sein werde, sagte Marx am Montagabend zum Fest Allerseelen. Wenn er das tue, "ist das kein trauriges Gebet, sondern eines der Zuversicht".

Gläubige sollten immer wieder dafür beten, "dass wir das Leben lieben und den Tod als unseren Freund mit auf die Reise unseres Lebens nehmen". Der Kardinal äußerte den Wunsch, dass dies auch bei Beerdigungen zum Ausdruck kommt und diese wieder stärker als Fest des Lebens und des Glaubens gestaltet werden.

Als "irdische Wesen" könnten Menschen nicht wissen, wie es nach dem Tod weitergeht, sagte Marx. Ihm genüge die Gewissheit, dass Gott da sei: "Ich gehe mit ihm, und ich bin in Gemeinschaft mit denen, die ich liebe und die mich geliebt haben."

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