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Ohne Gott verkomme die Erde zu einem bloßen Materiallager

Kardinal Woelki: Klimawandel zeigt Missachtung der Schöpfung

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Erzbischof Rainer Maria Woelki
Köln - Nur mit Gott sehe man die Welt richtig, als Schöpfung und Lebensraum zum Hegen und Pflegen, predigte Woelki im Dreikönigshochamt im Kölner Dom. Der Klimawandel ist für den Kölner Erzbischof daher ein Zeichen von Gottvergessenheit.

Für den Kölner Erzbischof, Rainer Maria Woelki, ist der Klimawandel ein Zeichen von Gottvergessenheit. "Der katastrophale Klimawandel macht anschaulich, was wir aus der Welt machen, wenn wir sie nicht mehr als Gottes Schöpfung achten", sagte der Kardinal im Pontifikalamt zum Dreikönigsfest im Kölner Dom. Ohne Gott bestehe die Gefahr, dass die Welt zu einem bloßen Materiallager verkomme, das man ausbeuten könne, bis zur Zerstörung, so Woelki.

Nur mit Gott sehe man die Welt richtig, "als Schöpfung, als Gabe Gottes an uns, als einen Lebensraum, den wir hegen und pflegen und in dem wir uns als Menschen entfalten können", so Woelki. Auch könne nur so der Mensch richtig verstanden werden. "Von Gott her ist er Person, einmalig und unaustauschbar, mit unverletzbarer Würde ausgestattet vom Beginn bis zum letzten Atemzug seines Lebens", predigte der Kölner Kardinal.

Immer wieder treffe er auf Menschen, "die sich augenscheinlich nur mit sich selbst zu beschäftigen", so der Kardinal. Sie wüssten nicht, wozu sie lebten. "Das Leben läuft ab, als ob es Gott für sie nicht gäbe." Die Heiligen Dreikönige seien Vorbild, den Weg zu Gott zu suchen. (ben)

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