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Anteil fremdsprachiger Katholiken in Deutschland gestiegen

Katholische Kirche profitiert von Zuwanderung

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Bonn - Die Anteil der fremdsprachigen Katholiken in Deutschland ist im vergangenen Jahr gestiegen. Diese Entwicklung kommt vor allem zwei Erzbistümern besonders zugute.

Die katholische Kirche in Deutschland profitiert von der steigenden Zuwanderung. Die Zahl der fremdsprachigen Katholiken mit und ohne deutschen Pass stieg zwischen 2015 und 2016 um rund 45.000 auf 3,36 Millionen, wie aus einer Statistik der Deutschen Bischofskonferenz hervorgeht. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Katholiken in Deutschland erhöhte sich von 13,4 auf 14 Prozent.

Von dieser Entwicklung profitierten vor allem die Erzbistümer Hamburg und Berlin mit einem Anteil fremdsprachiger Katholiken von 34,6 und 34 Prozent. Dabei liegt Hamburg 2016 erstmals vor Berlin. Auf den weiteren Plätzen folgen Hildesheim mit 28,2 Prozent, Görlitz mit 24,9 und Limburg mit 22,8 Prozent. Görlitz dürfte dabei von seiner Nachbarschaft zur polnischen Grenze und Limburg vom Frankfurter Bankenstandort beeinflusst werden. Den geringsten Anteil an fremdsprachigen Katholiken haben Erfurt mit 6,2, Regensburg mit 6,1 und Passau mit 5,5 Prozent.

In fast allen 27 katholischen Bistümern in Deutschland gibt es Diözesanbeauftragte und Seelsorger für die verschiedenen fremdsprachigen Gemeinden. Bundesweit hatte die katholische Kirche 2016 rund 23,6 Millionen Mitglieder, was 28,5 Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht. (KNA)

Linktipp: Erneut weniger Kirchenaustritte

Jedes Jahr werden mit Spannung die aktuellen Zahlen des kirchlichen Lebens erwartet. Am Freitag wurde die Statistik vorgestellt – und dürfte zumindest teilweise für Erleichterung sorgen.

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