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Online-Magazin "kirchensite" hat im Bistum Münster recherchiert

Keine Übergriffe auf christliche Flüchtlinge

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Münster - Das evangelikale Hilfswerk "Open Doors" hatte von deutschlandweiten Übergriffen auf Christen in Flüchtlingsheimen berichtet. Zumindest für das Gebiet des Bistums Münster scheint das nicht zu stimmen.

Auch die Caritas im Oldenburger Land hat demnach keine Hinweise darauf, dass in den regional kirchlich betreuten Flüchtlingswohnheimen christliche Flüchtlinge von Muslimen bedroht oder geschlagen werden.

Der Pfarrer der Gemeinde der arabisch sprechenden Christen im Bistum Münster, Miled Abboud, konnte im Gespräch mit dem Portal ebenfalls keine Übergriffe auf Christen in Münsteraner Flüchtlingseinrichtungen bestätigten. "Ich habe von keinem einzigen Fall gehört", sagte der aus dem Libanon stammende Geistliche, zu dessen Gemeinde rund 300 arabischsprachige Christen gehören. Allerdings hätten ihm christliche Flüchtlinge von Beleidigungen durch muslimische Mitflüchtlinge erzählt. Einige seien als "ungläubig", "schlechte Menschen" oder "Schweine" bezeichnet worden.

Zuletzt hatte eine Erhebung des christlichen Hilfswerks "Open Doors" über religiös motivierte Übergriffe für Schlagzeilen gesorgt. Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (F.A.S.) hatte über Zweifel an den Zahlen berichtet. "Open Doors" widersprach dem Vorwurf mangelnder Seriosität am Montag, die "F.A.S." blieb dagegen bei ihrer Darstellung. (KNA)

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