Kirchenbrand in Bayern verursacht Millionenschaden
Beim Brand in der Kirche Sankt Martin im bayerischen Altmannstein ist nach ersten Schätzungen ein Schaden von rund einer Million Euro entstanden. Brandstiftung könne derzeit ausgeschlossen werden, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Montag mit. Die Kriminalpolizei Ingolstadt ermittele. Zur weiteren Klärung der Brandursache solle ein Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamtes hinzugezogen werden. Ein Feuer hatte die Dachstühle des katholischen Gotteshauses am Freitag zerstört. Die Feuerwehren waren mit rund 80 Kräften ausgerückt.
Kirchengemeinde weicht in benachtbarten Ort aus
Das alte Kirchenschiff von Sankt Martin stammt von 1770, wie es auf der Internetseite der zum Bistum Regensburg gehörenden Pfarrei heißt. Wegen des Bevölkerungszuwachses durch mehrere Neubaugebiete sei Anfang der 1980er Jahre an der Südseite des Gotteshauses ein weiteres, gleichlanges Schiff errichtet worden. Für die Gottesdienste weicht die Gemeinde vorerst ins benachbarte Mendorf aus. (KNA)
Am Freitagmorgen zogen Rauchwolken aus dem Dach der Kirche in Steinsdorf in Oberbayern. 80 Feuerwehrleute mussten ausrücken. Der Schaden am Gotteshaus ist groß.