Klare Antworten
Zudem kündigt Tebartz-van Elst Aufklärung bei allen Fragen im Zusammenhang mit dem Bau des Bischöflichen Hauses an.
Der Limburger Oberhirte war in den zurückliegenden Wochen zunehmend in die Kritik geraten. Dabei wurde ihm unter anderem mangelnde Kommunikation vorgeworfen. Die Kritik entzündete sich auch an einem über zehn Millionen Euro teuren Bauvorhaben auf dem Limburger Domberg, welches auch als "Diözesanes Zentrum St. Nikolaus" bezeichnet wird.
Brief wird in Sonntagsgottesdiensten verlesen
Tebartz-van Elst erklärte nun, alles dafür zu tun, um die damit zusammenhängenden Fragen "klipp und klar zu beantworten". Der Brief des Bischofs soll in allen Sonntagsgottesdiensten des Bistums verlesen werden. Darin schreibt Tebartz-van Elst, dass er jede Pfarrgemeinde seines Bistums in das Bischöfliche Haus einlade.
Das Haus stehe allen offen, schreibt er. Er wendet sich zudem direkt an seine Kritiker. Manches habe ihn in den vergangenen Wochen auch verletzt. Anderes habe ihn aber auch nachdenklich gemacht und dazu beigetragen, die Dinge heute anders zu bewerten. "Ich schätze Ihre skeptischen und kritischen Fragen", formuliert der Bischof. Zugleich bat er um Vertrauen. "Wo nur noch Verdacht und Misstrauen regieren, kann keine christliche Gemeinschaft lebendig werden." (KNA)