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Bischof Tebartz-van Elst schreibt seinen Kritikern

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Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst.
Limburg - Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst räumt Fehler in seiner Amtsführung ein. In einem persönlichen Brief an alle Katholiken seiner Diözese wendet er sich insbesondere auch an seine Kritiker. "Rückblickend gibt es Dinge, die ich anders angehen würde", erklärt der Bischof in dem auf der Homepage des Bistums veröffentlichten Schreiben.

Zudem kündigt Tebartz-van Elst Aufklärung bei allen Fragen im Zusammenhang mit dem Bau des Bischöflichen Hauses an.

Der Limburger Oberhirte war in den zurückliegenden Wochen zunehmend in die Kritik geraten. Dabei wurde ihm unter anderem mangelnde Kommunikation vorgeworfen. Die Kritik entzündete sich auch an einem über zehn Millionen Euro teuren Bauvorhaben auf dem Limburger Domberg, welches auch als "Diözesanes Zentrum St. Nikolaus" bezeichnet wird.

Brief wird in Sonntagsgottesdiensten verlesen

Tebartz-van Elst erklärte nun, alles dafür zu tun, um die damit zusammenhängenden Fragen "klipp und klar zu beantworten". Der Brief des Bischofs soll in allen Sonntagsgottesdiensten des Bistums verlesen werden. Darin schreibt Tebartz-van Elst, dass er jede Pfarrgemeinde seines Bistums in das Bischöfliche Haus einlade.

Das Haus stehe allen offen, schreibt er. Er wendet sich zudem direkt an seine Kritiker. Manches habe ihn in den vergangenen Wochen auch verletzt. Anderes habe ihn aber auch nachdenklich gemacht und dazu beigetragen, die Dinge heute anders zu bewerten. "Ich schätze Ihre skeptischen und kritischen Fragen", formuliert der Bischof. Zugleich bat er um Vertrauen. "Wo nur noch Verdacht und Misstrauen regieren, kann keine christliche Gemeinschaft lebendig werden." (KNA)

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