Neue Webseite des Liturgischen Instituts setzt auf liturgische Bildung
Liturgische Bildung ist ein Schwerpunkt der neuen Webseite des Deutschen Liturgischen Instituts (DLI). Der neue Internet-Auftritt, der am Mittwoch ans Netz gegangen ist, soll Materialien des Instituts leichter zugänglich machen, teilte das DLI mit. Sechs zentrale Wegweiser auf der Startseite bündeln und erschließen demnach die Inhalte zum Kirchenjahr, zu Gottesdienstformen, zum Lebensweg, zur Kirchenmusik, zum Kirchenraum und zu den liturgischen Diensten.
Mit dem Bereich "Liturgie verstehen lernen" setzt das DLI einen neuen inhaltlichen Akzent. Das Institut richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, an haupt- und ehrenamtliche liturgische Dienste sowie an alle Interessierten. Ziel sei es, Kompetenzen für die konkrete Feier von Gottesdiensten zu vermitteln und zugleich neue liturgische Formate für die Pastoral zu fördern. Die bisherigen Inhalte der Webseite werden in den kommenden Monaten kontinuierlich in den neuen Auftritt überführt. Mit dem Relaunch führt das Institut auch ein neues Corporate Design ein. Das bisherige Logo einer Orante, einer stilisierten Figur in Gebetshaltung, wurde dafür optimiert und modernisiert. "Sie steht weiterhin für die liturgiefeiernde Ekklesia – die zum Gottesdienst versammelte Gemeinschaft – und begleitet künftig alle Angebote des DLI", so die Mitteilung.
Das Deutsche Liturgische Institut ist eine Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und hat seinen Sitz in Trier. Es versteht sich als Schnittstelle von wissenschaftlicher Theologie und liturgiepastoraler Praxis sowie zwischen kirchlichen Institutionen und Gemeinden. Außerdem werden dort die gemeinsamen Aufgaben der nationalen liturgischen Kommissionen im deutschen Sprachgebiet koordiniert, vor allem die Pflege und Weiterentwicklung der deutschsprachigen liturgischen Bücher. In der hauseigenen Bibliothek für Liturgiewissenschaft und Liturgiepastoral haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende Zugriff auf etwa 55.000 Bände und 251 Zeitschriften zu liturgiewissenschaftlichen Themen.
Die neue Webseite des Deutschen Liturgischen Instituts ist ab sofort erreichbar.