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Saarbrücker Pfarrer spricht am kommenden Samstag erstmals in der ARD

Neuer Sprecher beim "Wort zum Sonntag"

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Benedikt Welter
Bonn - Neues Gesicht beim "Wort zum Sonntag": Am Wochenende ist erstmals der Saarbrücker Pfarrer Benedikt Welter als Sprecher der traditionsreichen ARD-Sendung zu sehen. Für seinen ersten Aufrtitt hat er sich gleich ein sensibles Thema ausgesucht.

Thema der Sendung werden "Stimmungsschwankungen" sein: Diese seien - gerade mit Blick auf die Flüchtlingsthematik - keine gute Grundlage, um Entscheidungen zu treffen, meint Pfarrer Welter und verweist auf den heiligen Ignatius von Loyola. Der rät, Entscheidungen nur dann zu treffen, wenn man sich innerlich tief und fest getragen fühlt.

Eine der traditionsreichsten Sendungen

Welter wurde nach dem Studium der Theologie und Philosophie 1991 zum Priester geweiht. Er war unter anderem Hochschulpfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde Trier und ist seit 2005 Pfarrer in Saarbrücken.

Das "Wort zum Sonntag", das samstagabends im Anschluss an die Tagesthemen in der ARD zu sehen ist, gehört zu den traditionsreichsten Sendungen im deutschen Fernsehen. 2014 feierte es sein 60-jähriges Jubiläum. Zweimal schon sprach ein Papst das "Wort zum Sonntag". Im Durchschnitt erreicht die etwa vierminütige Sendung 1,3 Millionen Zuschauer. (gho)

Linktipp: Das Gottesgerücht aufrechterhalten

Benedikt Welter ist neuer Sprecher der Fernsehsendung "Wort zum Sonntag". Im Interview mit katholisch.de äußert sich Welter zu der Sendung, den Herausforderungen seiner neuen Aufgabe und den inhaltlichen Akzenten, die er setzen möchte.

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