Ohne Gläubige geht es nicht
Für den Kongress erhofft sich der Erzbischof, dass es für jeden Einzelnen sowie in der Gemeinschaft zu einer Begegnung mit Gott kommt. "Ich brauche den Glauben der anderen für meinen eigenen Glauben, denn der Christus im anderen ist immer stärker als der Christus in mir", so Meisner.
Und weiter: "Wir müssen die Gegenwart des Heilands in der Welt, den heilenden Christus, berührbar werden lassen durch so ein großes Glaubensfest."
Das Motto des Kongresses – "Herr, zu wem sollen wir gehen?" aus dem Johannesevangelium – sei das erste, kürzeste und das "frischeste biblische Glaubensbekenntnis", so Meisner weiter.
Beim Kongress wolle man nicht "über Christus reden, sondern mit Christus reden, der präsent und gegenwärtig ist in der kleinen Hostie."
Nach Ansicht von Kardinal Meisner sind Christen nicht "die letzten der Mohikaner" oder "die letzte Nachhut des Mittelalters." Vielmehr seien sie "die erste Vorhut einer Zukunft, von der viele Zeitgenossen noch gar keine Ahnung haben". Zwar seien sie nicht besser als andere Leute, "aber unser Herr in der Eucharistie." (meu)