Suche
Unter anderem ging es um knapper werdende Kirchenfinanzen

Osnabrücker Bischof Meier zu Antrittsbesuch bei Bremer Bürgermeister

Dieser Inhalt ist nur erlaubt, wenn Sie Cookies vom Typ "readspeaker" zulassen.

Bremen - Ein Jahr nach seinem Amtsantritt: Der Osnabrücker Bischof Dominicus Meier hat erstmals Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte besucht. Dabei ging es auch um knappe Kirchenfinanzen.

Der Osnabrücker Bischof Dominicus Meier hat am Montag seinen Antrittsbesuch bei Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) absolviert. Inhalt des Gesprächs waren unter anderem die finanziellen Rahmenbedingungen, unter denen das Bistum Osnabrück derzeit und in den nächsten Jahren arbeitet, wie die Bremer Senatskanzlei mitteilte. Rückläufige Einnahmen hätten Auswirkungen auf die kirchlichen Angebote – etwa in Schulen und Bildungshäusern, sagte den Angaben zufolge der Bischof.

"Die christlichen Kirchen in Deutschland mögen ein Problem mit Kirchenaustritten haben – so wie viele gesellschaftlich relevante Einrichtungen zu spüren bekommen, dass die Bereitschaft zum persönlichen Engagement abnimmt", erklärte Bovenschulte. "Das ändert aber nichts daran, dass die Kirchen nach meiner Überzeugung weiterhin eine wichtige Rolle spielen." Ihre seelsorgerische, soziale und karitative Arbeit sei unverzichtbar. Auch der interreligiöse Dialog sei für ein tolerantes Miteinander in einer immer bunter werdenden Gesellschaft immens wichtig.

Der 66-jährige Meier steht seit fast einem Jahr an der Spitze des Bistums Osnabrück. Er trat am 8. September sein Amt an. Das Gebiet des Lands Bremen teilt sich auf zwei Bistümer auf: Der größte Teil der Stadt Bremen gehört zum Bistum Osnabrück. Bremen-Nord und Bremerhaven sind Teil des Bistums Hildesheim. Begleitet wurde Meier den Angaben zufolge vom Verwaltungschef des Bistums, Generalvikar Ulrich Beckwemert, und dem obersten katholischen Vertreter in Bremen, Propst Bernhard Stecker. (KNA)

kna-katholisch-swarm-node3 (0.011s)