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Christoph Markschies hält Vortrag zu ökumenischer Kirchengeschichte

Ratzinger-Gastprofessur erstmals für Protestanten

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Regensburg - Eine Gastprofessur an der Universität Regensburg erinnert seit fünf Jahren an das theologische Wirken von Papst Benedikt XVI. Nun wird zum ersten Mal einem evangelischen Theologen diese Ehre zuteil.

Die Regensburger Gastprofessur der "Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung" wird in diesem Jahr erstmals von einem evangelischen Theologen wahrgenommen. Der Berliner Kirchenhistoriker Christoph Markschies (62) hält im Juli fünf Vorträge sowie einen Workshop an der Universität Regensburg, wie die Hochschule mitteilte. Markschies befasst sich in den Veranstaltungen ab dem kommenden Dienstag mit der Bedeutung der Geschichte für die christliche Religion und Theologie. Den Festvortrag am 5. Juli hält der Theologe zum Thema "Ökumenische Kirchengeschichte? Anmerkungen zu einem Projekt im Reformationsjahr". Die Gastprofessur besteht seit 2012 und wird jährlich im Sommersemester an international renommierte Forscher vergeben.

Markschies hat für seine Arbeit viele Auszeichnungen erhalten, darunter mehrere Ehrendoktorwürden, zuletzt vor wenigen Monaten von der Päpstlichen Lateran-Universität in Rom. Der evangelische Theologe ist Vizepräsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und war früher Präsident der Berliner Humboldt-Universität, an der er heute den Lehrstuhl für Ältere Kirchengeschichte innehat. (rom/KNA)

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