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"Verkäufer": Es war natürlich ein Gag – Bistum reagiert mit Humor

Regensburger Dom kurzzeitig bei Ebay zum Verkauf angeboten

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Regensburger Dom
Regensburg - Ein "Gag" passend zum Faschingsauftakt: Am vergangenen Freitag ist der Regensburger Dom kurzzeitig bei Ebay Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten worden. Gegenüber einer Zeitung begründete der "Verkäufer" jetzt seine Aktion.

Der Regensburger Dom ist am vergangenen Freitag kurzzeitig bei Ebay Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten worden. Wie die "Passauer Neue Presse" (PNP) am Dienstag berichtete, habe ein "Witzbold" passend zum Faschingsauftakt am 11. November eine Verkaufsanzeige bei dem bekannten Kleinanzeigen-Portal eingestellt. Der Mann habe die Kathedrale des Bistums Regensburg zum "Schnäppchenpreis" von 1,5 Millionen Euro angeboten, die Anzeige sei aufgrund eines Verstoßes gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Ebay jedoch umgehend gelöscht worden.

"Es war natürlich ein Gag, das Leben ist eh schon so ernst", begründete der "Verkäufer" seine Aktion. Außerdem habe er die Reaktion der Leute testen wollen. Dass das Verkaufsangebot nicht ernst gemeint war, war laut PNP schon am Text der Ebay-Anzeige zu erkennen. So habe der "Verkäufer" unter anderem in Aussicht gestellt, dass es für den potenziellen Käufer des Doms einen zweiten Turm gratis dazu gebe, außerdem habe er die Top-Lage in der Innenstadt angepriesen. Nach Angaben der Zeitung schilderte er aber auch die negativen Seiten der Immobilie. So habe er etwa nicht verschwiegen, "dass es sonntags ziemlich viel Besuch gebe" und die "sehr hohen Decken" immense Kosten nach sich zögen. Verkaufen wollte der "Verkäufer" den Dom außerdem nur an einen "DOMinik".

Bistum: Haben auch über die richtig lustige Aktion gelacht

Gegenüber der "Mittelbayerischen Zeitung" gab der "Verkäufer" an, dass ihm klar gewesen sei, dass der von ihm angesetzte Verkaufspreis von 1,5 Millionen Euro "spottbillig" gewesen sei. "Aber ich habe den Preis bewusst niedrig angesetzt, um symbolisch auf die hohen Mieten beziehungsweise Quadratmeterpreise in Regensburg hinzuweisen. Ich wollte ein kleines Zeichen setzen. Im Vordergrund stand aber der Spaß." Dass dieses Ansinnen erfolgreich war, zeigten laut PNP die vielen Kaufangebote, die der "Verkäufer" auf die Anzeige erhalten habe. Neben zahlreichen Nachfragen nach dem "letzten Preis" hätten Nutzer auch nach einer möglichen Nutzungsänderung, einem "funktionierenden Abort" oder einem "vorhandenen Waschmaschinenanschluss" gefragt.

Auch das Bistum reagierte laut der Zeitung mit Humor auf die Verkaufsanzeige. Man habe "auch über die  Aktion gelacht", sagte der stellvertretende Pressesprecher Jakob Schötz. Und weiter: "Es war eine gut gemachte, harmlose und richtig lustige Aktion.“ Übrigens: Tatsächlicher Besitzer des Regensburgers Dom ist seit der Säkularisation vor gut 200 Jahren der Freistaat Bayern. (stz)

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