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Vikarin wird Chefin

Ritaschwestern haben neue Generaloberin

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Von links nach rechts: Sr. Angela Zehe, Sr. Anna-Maria Kempf, Sr. Inge Grehn, Sr. Teresa Reulbach
Würzburg - Führungswechsel bei den Ritaschwestern: Die augustinische Gemeinschaft aus Würzburg hat bei ihrem Generalkapitel eine neue Oberin gewählt. Die Neue hat bereits Erfahrung in der Ordensleitung.

Schwester Angela Zehe (61) wird die neue Generaloberin der Ritaschwestern. Das Generalkapitel des augustinischen Ordens wählte die bisherige Stellvertreterin der Generaloberin zur Nachfolgerin von Schwester Rita-Maria Käß, wie der Orden mitteilte. Käß stand dem Orden seit 2006 vor.

Zehe stammt aus Grettstadt bei Schweinfurt und trat 1984 als Novizin in den Orden ein. 1992 legte sie ihre Profess auf Lebenszeit ab. In den vergangenen sechs Jahren war sie Vikarin der Generaloberin und im Recollectiohaus der Benediktiner in Münsterschwarzach in der geistlichen Begleitung tätig.

Neue Vikarin wird die bisherige Ökonomin des Ordens, Schwester Anna-Maria Kempf, die Schwestern Teresa Reulbach und Inge Grehn komplettieren als Assistentinnen den Vorstand. Die neue Ordensleitung tritt ihr Amt am Gedenktag des heiligen Augustinus am 28. August an, das im Orden als Hochfest begangen wird.

Die Ritaschwestern beziehen sich auf die heilige Rita von Cascia (1381–1447), eine italienische Augustinerin. Die Gemeinschaft wurde 1911 in Würzburg ursprünglich als Krankenpflegeverein für arme Familien gegründet. Die Ritaschwestern gehören zu der Ordensfamilie der Augustinerinnen. Im Mutterhaus in Würzburg leben in mehreren Konventen etwa 45 Schwestern, weitere Niederlassungen gibt es in Königshofen und Racine (USA). (fxn)

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