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Sachschaden von rund 300 Euro - Pfarrer vermutet "Jungenstreich"

Sachbeschädigung in Würzburger Kirche

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Würzburg - Eine katholische Kirche in Würzburg ist Opfer von Vandalismus geworden. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 300 Euro. Der Pfarrer der Gemeinde hat eine eigene Theorie zu dem oder den Tätern.

Die katholische St. Elisabeth-Kirche in Würzburg ist von einem oder mehreren unbekannten Tätern verwüstet worden. Wie Werner Vollmuth, der Pfarrer der Gemeinde, am Donnerstag auf Anfrage von katholisch.de bestätigte, wurden eine Weihwasserschale, Blumengestecke und Liederbücher beschädigt und ein Tisch umgestoßen. Ebenfalls verbrannte der Täter in der Kirche ausgelegte Flyer. Der Schaden wird auf 300 Euro geschätzt.

Die Sachbeschädigung war am Sonntagnachmittag vom Mesner entdeckt worden, als er die Kirche schließen wollte. Vollmuth sagte, er habe sich von dem Vorfall beunruhigt gefühlt. Mit Blick auf das anstehende Weihnachtsfest zeigte er sich jedoch zuversichtlich: "Es ist ja so kurz vor Weihnachten, aber wir wollen uns das Fest nicht verderben lassen." Von dem oder den Tätern fehlt bislang jede Spur. Der Pfarrer vermutet aber, dass es sich um einen "Jungenstreich" handelt.

In der anderen zur Pfarreiengemeinschaft gehörenden Kirche sei in der vergangenen Woche ein Opferkerzenstand von angetrunkenen Obdachlosen weggetragen worden. Die St. Elisabeth-Kirche liegt im Würzburger Stadtteil Zellerau, der auch als Problembezirk angesehen wird. Vollmuth vermutet den oder die Täter aber aus einem anderen Umfeld: "Bei den Tätern handelt es sich nicht um Leute aus der Pfarrei." (rom)

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