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Der Bamberger Erzbischof äußerte sich zum Welttag der geistlichen Berufe

Schick: Zu wenig Fachkräfte in der Kirche

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Kulmbach - Wie in vielen anderen Bereichen der Gesellschaft würden auch in der Kirche dringend gute Mitarbeiter gebraucht, sagte der Bamberger Erzbischof zum Welttag der geistlichen Berufe. Alle kirchlichen Mitarbeiter müssten Geistliche sein.

In Deutschland und Europa seien geistliche Berufe dringend erforderlich, "weil der Geist Gottes und der Geist Jesu Christi in den Krisen der heutigen Zeit so dringend nötig ist". Die Kirche habe große Aufgaben. "Und es ist ein Unglück für unsere Gesellschaft, dass sie nicht stärker ist, sondern oft schwach, und das besonders mit ihrem Personal."

Kein Showmaster oder oberflächlicher Schwätzer

Der Erzbischof betonte, dass alle kirchlichen Mitarbeiter Geistliche sein müssten. Dies seien Menschen, die aus dem Geist Gottes lebten und Freude in ihrem Leben und in ihrem Tun ausstrahlten. Sie müssten innerlich gefestigt und gelassen sein. Die Mitarbeiter sollten sich anderen zuwenden ohne Beziehungsängste und Kommunikationsscheu und außerdem zuhören. Wer sich für den Dienst in der Kirche entscheide, dürfe kein "Showmaster oder oberflächlicher Schwätzer, kein Macher oder Profiteur" sein. Der Welttag der geistlichen Berufe wird seit 1964 am vierten Ostersonntag begangen. (KNA)

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