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Schwester Ursula Hertewich betet das Benedictus

Tag für Tag mit dem Herrn rechnen

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Arenberg - Der Tag beginnt im Stundengebet schon mit einem Höhepunkt: dem Benedictus. Für Schwester Ursula weckt der Lobgesang jeden Morgen aufs Neue das Gefühl, etwas Großes erwarten zu dürfen.

Im Benedictus singt Zacharias ein Loblied darauf, dass sein Sohn Johannes einmal dem Herrn Jesus Christus vorausgehen soll. Er wird kommen als das "aufstrahlende Licht aus der Höhe". Für Schwester Ursula könnte das am frühen Morgen nicht passender sein: Am Ende der Nacht betet sie "dieses Licht in unseren neuen Tag hinein".

Das Licht ist der Herr selbst, der die Dunkelheiten der Welt erleuchten soll. "Schon wenn ich darum bitte, dass dieses Licht in meine Finsterheit hineinkommt, tut sich schon etwas in meinem Herzen", sagt Schwester Ursula.

Die Verheißung des göttlichen Lichts wird im Benedictus am Beginn jeden neues Tages wiederholt. Für Schwester Ursula bildet es damit eine Art Rahmen um das Stundengebet der Kirche.

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Linktipp: Das Benedictus

Jeden Morgen betet die Kirche den Lobgesang "Benedictus" des Priesters Zacharias. Er freut sich über die Geburt seines Sohnes Johannes des Täufers - der wiederum als Prophet auf Jesus verweist, den lange erwarteten Messias.

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