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Robert Zollitsch ist seit zehn Jahren Erzbischof von Freiburg

Voller Hingabe im Amt

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Erzbischof Robert Zollitsch am Mikrofon
Freiburg - Mit einem Festgottesdienst im Freiburger Münster hat das Erzbistum Freiburg am Sonntag das zehnjährige Dienstjubiläum von Erzbischof Robert Zollitsch gefeiert. Zollitsch hatte im Sommer 2003 die Nachfolge von Oskar Saier angetreten, der zuvor mehr als 24 Jahre lang Erzbischof von Freiburg gewesen war.

In seiner Predigt lobte der Freiburger Weihbischof Bernd Uhl vor allem Zollitschs Fleiß: "Seine Arbeitszeiten sind unglaublich. 90 Stunden pro Woche sind nicht selten. Aber am Morgen ist er der Erste im Büro, und oft kann er erst um 19 Uhr nach Hause gehen. Unser Bischof stellt sich seiner Verantwortung. Es wird nicht nur geredet. Es geschieht auch etwas."

Uhl betonte in diesem Zusammenhang auch die Verwaltungserfahrung Zollitschs. Ein Oberhirte müsse auch "ein getreuer Verwalter und Gestalter in seinem Amt" sein. Hierbei könne niemand dem Erzbischof etwas vormachen, so Uhl. Schon als Direktor des Priesterseminars Collegium Borromaeum und als Personalreferent habe Zollitsch sein Metier beherrscht. Als besonderes Verdienst des Oberhirten würdigte der Weihbischof die flächendeckende Einführung von Verwaltungsmitarbeitern und Kindergartengeschäftsführern im Erzbistum.

Erzbischof Robert Zollitsch.
Erzbischof Robert Zollitsch.

Dank für "verzehrenden Dienst"

Im Namen der gesamten Erzdiözese dankte Uhl dem Erzbischof "für seinen verzehrenden Dienst" in den vergangenen zehn Jahren: "Bei Dir ist Hingabe im Amt nicht eine Floskel, sondern gelebter Alltag. Jesus Christus, unser Herr, sei mit Dir auf Deinem weiteren Lebensweg und schenke Dir seinen Beistand."

Robert Zollitsch wurde am 9. August 1938 in Philippsdorf (Filipovo, im ehemaligen Jugoslawien) geboren und am 27. Mai 1965 in Freiburg zum Priester geweiht. Am 16. Juni 2003 ernannte Papst Johannes Paul II. ihn zum Erzbischof von Freiburg, die Bischofsweihe fand am 20. Juli statt. Sein Wahlspruch als Bischof lautet: "In fidei communione" (In der Gemeinschaft des Glaubens). Seit 2008 ist Zollitsch zudem Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

"Jesu Botschaft führt uns zusammen"

Er habe seinen Dienst als Erzbischof ganz bewusst unter das Leitwort von der "Gemeinschaft des Glaubens" gestellt, hatte Zollitsch jüngst mit Blick auf seinen Wahlspruch erklärt. "Der Grund dieser Gemeinschaft ist Jesus Christus. Seine Botschaft führt uns zusammen. Durch den Glauben an ihn und die Taufe sind wir gemeinsam ein Leib, Leib Christi, in tragender Solidarität miteinander und mit ihm verbunden wie die Rebzweige mit dem Weinstock", betonte der Erzbischof. (stz)

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