Was Fuldas künftiger Bischof urspünglich werden wollte
Der künftige Fuldaer Bischof Michael Gerber (49) wollte als Kind nach eigenem Bekunden eigentlich Architekt werden. "Ich habe gerne Modelle gebaut - Modelle von Häusern, von Kirchen", sagte Gerber in einem auf der Internetseite des Bistums Fulda veröffentlichten Interview. Seine besten Schulfächer seien Mathematik, Geschichte und Religion gewesen. Sein schlechtestes Fach sei "tatsächlich Sport" gewesen, sagte Gerber, der heute begeisterter Skilangläufer ist.
Auf die Frage nach einer Panne in einem Gottesdienst sagte Gerber, dass einmal "mitten im Hochgebet das Handy geklingelt hat". Seine Reaktion: "Ich habe es ausgemacht." Das sei ihm auch nur einmal passiert.
Das Bistum Fulda ist erst seit Juni vakant, als Papst Franziskus den altersbedingten Rücktritt von Bischof Heinz-Josef Algermissen angenommen hatte. Damit hatte Fulda eine der kürzesten Vakanzen der letzten Jahre in Deutschland. Algermissen stand 17 Jahre an der Spitze der Kirche von Fulda.
Gerber war bislang Weihbischof in Freiburg und wurde im vergangenen Dezember von Papst Franziskus zum Bischof von Fulda ernannt. Gerber wird am 31. März in sein Amt eingeführt, als jüngster katholischer Ortsbischof in Deutschland. (tmg/KNA)