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Am Montag beginnt der katholische Medienkongress

"Wir sind Teil der Revolution"

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Eine Fernbedienung.
Bonn - Wie kann die Zukunft kirchlicher Kommunikation aussehen? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich ab Montag der Katholische Medienkongress. Zwei Tage lang wollen rund 200 Teilnehmer das Thema "Mission Medien. Zukunftsszenarien kirchlicher Kommunikation" in der Deutschen Welle in Bonn in den Blick nehmen.

Organisiert wird der Kongress vom Katholischen Medienhaus in Bonn. Für Geschäftsführer Theo Mönch-Tegeder ist die Veranstaltung ein wichtiges Signal dafür, dass die Kirche die Herausforderungen des Umbruchs in der Medienwelt annimmt. "Wir sind Teil dieser Revolution", erklärt er. Auch wenn der Kongress nicht alle Fragen rund um die Zukunft kirchlicher Kommunikation beantworten könne, sei er ein Startschuss dafür, "den zielgerichteten Gedankenaustausch erheblich zu intensivieren".

Eröffnet wird der seit Monaten ausgebuchte Kongress von Bischof Gebhard Fürst, Vorsitzender der Medienkommission der Deutschen Bischofskonferenz sowie dem Intendanten der Deutschen Welle Peter Limbourg. Im Anschluss hält der Vorstandsvorsitzende der Hubert Burda Media AG, Paul-Bernhard Kallen, ein Grundsatzreferat zum Thema "Medien im Wandel".

Wie viele Emotionen verträgt eine Nachricht?

Für den weiteren Verlauf der Veranstaltung sind acht sogenannte Panels geplant. Mehrere Referenten diskutieren dort über verschiedene Themen: Ein Schwerpunkt liegt beispielsweise auf dem Thema "YouTube goes TV. Die sozialen Medien erfinden das Fernsehen neu". Die fünf Podiumsteilnehmer wollen sich mit der Frage beschäftigen, was kirchliche Programmanbieter tun müssen, um junge Menschen weiterhin mit dem Medium Bewegtbild zu erreichen, auch wenn das Fernsehen für junge Menschen weitgehend ausgedient habe.

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