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Kölner Erzbischof gesteht Vorliebe für Düsseldorfer Bier

Woelki: Lieber Alt als Kölsch

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Düsseldorf - Diese Meldung dürfte vielen Kölnern kaum schmecken: Kardinal Rainer Maria Woelki hat gestanden, dass er beim Bier eher dem Düsseldorfer Altbier als dem Kölsch zuneigt. Beim Fußball aber schlägt das Herz des Kardinals eindeutig für Köln.

Als er 2011 als neuer Erzbischof nach Berlin gegangen sei, hätten ihm die Düsseldorfer Priester zum Abschied aus dem Rheinland ein "Abo" geschenkt. "Ein Jahr lang bekam ich jeden Monat eine Kiste Altbier nach Berlin geliefert. Da war ich immer gut versorgt", so Woelki.

Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf, in der in Kneipen und Bars vorrangig Altbier ausgeschenkt wird, gehört zum Erzbistum Köln. Düsseldorfer und Kölner sind sich traditionell in tiefer Rivalität verbunden. Neben den unterschiedlichen Bier-Vorlieben zeigt sich die Konkurrenz vor allem beim Fußball (Fortuna Düsseldorf und 1. FC Köln), beim Eishockey (Düsseldorfer EG und Kölner Haie) sowie im Karneval (Helau und Alaaf).

Beim Fußball schlägt das Herz für Köln

Oft ist die Konkurrenz zwischen beiden Städten Folklore, die nicht so ernst gemeint ist. Dennoch: Seit dem Mittelalter gab und gibt es immer wieder Streit zwischen den beiden Städten, die der Rhein verbindet und gleichzeitig auch trennt, weil sie auf verschiedenen Ufern liegen.

Kardinal Woelki ist als Kölner Erzbischof nicht nur für beide Städte zuständig, er hat auch in beiden Städten bereits gewirkt. So war der 59-Jährige vor seiner Berufung nach Berlin als Kölner Weihbischof für die nördliche Region des Erzbistums - und damit auch für Düsseldorf - zuständig. Was die Kölner nach Woelkis Bier-Beichte besänftigen dürfte: Beim Fußball schlägt das Herz des Kardinals eindeutig für Köln. (stz)

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