Suche
Kölner Erzbischof wünscht sich mutige Christusnachfolge

Woelki nimmt sich Vorbild am heiligen Bonifatius

Dieser Inhalt ist nur erlaubt, wenn Sie Cookies vom Typ "readspeaker" zulassen.

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki
Bonn/Köln - Mutig wie der heilige Bonifatius: so will Kardinal Woelki den Glauben verkünden. Mit dem "Apostel der Deutschen" verbinde uns der Kampf gegen Götzen - auch wenn diese heute anders heißen würden.

Kardinal Rainer Maria Woelki will wie der heilige Bonifatius den Glauben verkünden. Er wolle "ein glaubwürdiger Zeuge zu sein, ein Bischof der mitten im Leben steht und frei und frohgemut und vor allem ohne jede Angst das Evangelium verkündet", sagte er am Sonntag im Kölner Domradio. Zugleich gab der Kölner Erzbischof zu, sich manchmal mehr Mut und Kraft zu wünschen, "um deutlicher Zeichen meiner Christusnachfolge zu setzen".

Woelki erinnerte dabei an die Missionstätigkeit des heiligen Bonifatius. Der "Apostel der Deutschen" habe den christlichen Glauben unter Menschen verkündet, die heidnischen Gottheiten anhingen. Auch heute müssten Christen sich und ihren Gott auf ähnliche Weise behaupten. "Die Götzen von Kommerz und Konsum verführen uns überall", sagte der Kardinal. "Wir laufen selbsternannten Promisternchen oder Fußballgöttern hinterher. Einige von uns hören gar auf Hassprediger oder fallen auf nazistische Rattenfänger herein." In dieser Situation brauche es mutige und glaubwürdige Zeugen des christlichen Glaubens. (kim/KNA)

kna-katholisch-swarm-node1 (0.013s)