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Laienkomitee will auf seiner Website transparenter auftreten

ZdK legt seine Finanzen offen

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Drei hellgrüne Stimmzettel werden vor einem großen blauen ZdK-Logo hochgehalten.
Bonn - Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken repräsentiert die katholischen Laien in Deutschland. Welche Rechtsstruktur dahinter steckt und wie der Jahresabschluss für 2016 aussah, wurde nun veröffentlicht.

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat erstmals seinen Jahresabschluss mit Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung offengelegt. Im Rahmen einer "Transparenzinitiative" veröffentliche man "alle Daten zu seiner finanziellen und rechtlichen Struktur" des eingetragenen Vereins, sagte ZdK- Sprecher Theodor Bolzenius am Dienstag gegenüber katholisch.de.

Laut den neuen Angaben auf der Internetseite betrug der Haushalt des e.V.  mit Sitz in Bonn im vergangenen Jahr 2,43 Millionen Euro. Den größten Teil seines  Ertrags erzielte der ZdK demnach durch Zuschüsse des Verbands der Deutschen Diözesen (2,29 Millionen Euro). Mit Mitgliederbeiträgen und anderen Erträgen komme man auf 2,43 Millionen Euro; im Haushaltsjahr 2015 waren es noch 2,58 Millionen Euro. Mit 1,80 Millionen Euro wurde der größte Teil der Ausgaben für Personalkosten verwendet. Haus- und Grundstückkosten betrugen 103.000, Verwaltungskosten 122.000 Euro. Die Gesamtreisekosten der Mitglieder und Vertreter betrugen 2016 rund 220.000 Euro.

26 hauptamtliche Mitarbeiter

Ebenfalls neu sind laut Bolzenius die Angaben zu den Mitgliedern und Funktionsträgern des Vereins, dessen Satzung und die Daten zur Mittelherkunft und -verwendung. Geschäftsführer des e.V. ist demnach Martin Strauch; seine Stellvertreterin ist Dorothee Barenbrügge. Der Vorsitzende ist der aktuelle Präsident des ZdK, der ehemalige NWR-Landtagsabgeordnete Thomas Sternberg (CDU); die stellvertretenden Vorsitzenden sind  die Politikerinnen Karin Kortmann (SPD) und Claudia Lücking-Michel (CDU).

Der ZdK hat laut den Angaben 26 hauptamtliche Mitarbeiter, größtenteils Frauen (65 Prozent); sieben der Angestellten arbeiten in Teilzeit. Das Komitee ist ein Zusammenschluss von Vertretern der Diözesanräte und der katholischen Verbände sowie von Institutionen des Laienapostolates und von weiteren Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Als seine Aufgabe beschreibt das ZdK, die Anliegen der Mitglieder zusammenzuführen sowie ein Ort des Austausches und der Meinungs- und Willensbildung zu sein. Zudem organisiert das Laienkomitee die alle zwei Jahre stattfindenden Katholikentage. (luk)

Linktipp: Die Stimme der Laien

Seit der Entstehung des ZdKs Mitte des 19. Jahrhunderts gehört die Organisation der Katholikentage zu seinen wichtigsten Aufgaben. Aber es wirkt auch darüber hinaus. (aus dem Archiv)

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