Zeiger von Kirchturmuhr spurlos verschwunden
Ein Zeiger einer Kirchturmuhr im oberbayrischen Ebersberg ist vermutlich gestohlen worden. Der halbseitig vergoldete Minutenzeiger einer Uhr an der Kirche St. Sebastian sei durch einen Sturm abgerissen und verweht worden, danach aber nicht mehr auffindbar gewesen, berichtete das Onlineportal "Merkur.de". Die bisherigen Suchaktionen blieben erfolglos.
Eine der ältesten Kirchturmuhren Bayerns
Der Zeiger, der zwei Meter lang und etwa 15 Kilogramm schwer sei, habe sich vermutlich in der Nacht von Ostermontag gelöst und sei auf das Dach der ehemaligen Klosterkirche gefallen, zitiert das Portal den zuständigen Kreisheimatpfleger Markus Krammer. "Obwohl die schmiedeeiserne Turmuhr der Pfarrkirche St. Sebastian in Ebersberg zu einer der ältesten noch in Betrieb befindlichen Kirchenuhren im ganzen bayerischen Raum zählt, ist sie trotz ihrer Robustheit nicht gegen starke Winde gefeit." In den nachfolgenden Tagen sei nach dem Zeiger Ausschau gehalten und die Dächer mit Fernglas, Kameradrohne und Quadrokopter abgesucht worden – ohne Erfolg. Daher geht Krammer nun davon aus, dass er von einem Besucher "als Souvenir" mitgenommen wurde. Die Pfarrei und die Stadt Ebersberg bitten nun um Hinweise und darum, dass der unbekannte Finder den Zeiger zurückgibt. (jhe)