Zusatzversorgungskasse fusioniert
Der Karlsruher Standort wird geschlossen, die Landeskirche will die zuletzt 14 Mitarbeiter bei der Suche eines neuen Arbeitsplatzes unterstützen. Über die Kasse sind vor allem Diakoniemitarbeiter in Sozialstationen, Kindertagesstätten und Kliniken zusatzversichert.
Vorwürfe der Miss- und Vetternwirtschaft
Die Versorgungskasse war durch Millionenverluste und Personalquerelen in die Schlagzeilen geraten. So musste die Kasse mit 20 Millionen Euro für Verluste einer Berliner Versorgungskasse einspringen, für die sie gebürgt hatte. Interne Dokumente wurden öffentlich, Mitarbeiter warfen der Geschäftsführung in anonymen Briefen an die Kirchenleitung Miss- und Vetternwirtschaft vor.
Zuletzt ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen den ehemaligen Vorstand, der einem Geschäftspartner 14 Millionen Euro aus dem Vermögen der Kasse für ein Immobiliengeschäft geliehen hatte. Die Ermittlungen wurden eingestellt. Nach Angaben eines Sprechers der Landeskirche entstand bei dem Geschäft kein finanzieller Schaden. (KNA)