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Lateinamerika-Hilfswerk sieht Zukunft von Sozialprojekten in Brasilien in Gefahr

Adveniat warnt vor "Durststrecke" nach Olympia

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Gelsenkirchen - "Alle Sozialprojekte stehen vor der Frage, wie es weiter gehen soll": Adveniat-Geschäftsführer Stephan Jentgens hat sich besorgt über die Zukunft von Sozialprojekten in Brasilien nach Olympia gezeigt.

Der Bundesstaat Rio de Janeiro sei zahlungsunfähig, die zu Olympia gewährten Finanzmittel nach den Spielen aufgebraucht, erklärte Jentgens. Unklar sei daher, wie Beschäftigte in den Bereichen Bildung, Sicherheit und Gesundheit nach Olympia bezahlt werden sollten. Insofern blicke die Bevölkerung in Rio einer "Durststrecke" entgegen.

Zudem blieben Lebensraum, Kultur und Gemeinwesen der indigenen Völker gefährdet. Dabei biete ihr Lebensmodell eine Alternative zum Wirtschaftswachstum. "Nachhaltigkeit und Einklang mit der Natur könnte eine neue wirtschaftliche und soziale Perspektive sein", betonte Jentgens. (KNA)

Linktipp: Overbeck: Mitgefühl auch für soziale Verlierer in Rio

Bischof Overbeck hat dazu aufgerufen, nicht nur mit den sportlichen Verlierern der Olympischen Spiele Mitgefühl zu zeigen. Auch das Schicksal der sozial Ausgebeuteten in Brasilien müsse Beachtung finden.

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