Nonnen werfen Kloster Freiheitsberaubung vor
Behörden ermitteln gegen spanisches Kloster
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Santiago de Compostela
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In Spanien haben die Behörden Ermittlungen gegen ein Frauenkloster in Santiago de Compostela aufgenommen. In einer Anzeige gegen den Konvent heißt es, dort seien mehrere Ordensfrauen jahrelang gegen ihren Willen festgehalten worden.
Ob die Ordensfrauen wirklich ihrer Freiheit beraubt wurden, ist noch unklar und wird untersucht. Julian Barrio, Erzbischof von Santiago de Compostela, wies die Vorwürfe am Dienstag zurück. Die aus Indien stammenden Nonnen hätten sich seit mehr als 16 Jahren in dem Kloster aufgehalten. Sie wollten sich von ihren Gelübden lossagen. Aber es werde "hier niemand festgehalten", zitierten spanische Medien den Bischof. Die Frauen hätten sich frei bewegen können. Im vergangenen Sommer seien sie in ihre indische Heimat gereist und aus freien Stücken zurückgekehrt, so Barrio. (KNA)