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Neue Gemeinschaft offen für LGBT-Personen und verheiratete Priester

Bischof warnt vor Schismatikern in Frankreich

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Zwei betende Hände
Paris - Nach eigener Aussage sind sie katholisch, aber offener für LGBT-Personen, verheiratete und weibliche Priester: die "Apostolische und Ökumenische Kirche Frankreichs". Doch ein Ortsbischof warnt vor der Gruppe.

Der katholische Erzbischof von Albi in Südfrankreich warnt vor einer schismatischen Gemeinschaft in der Region. Die Ende August amtlich angemeldete sogenannte "Apostolische und Ökumenische Kirche Frankreichs" in der Tarn-Region habe "keinerlei Verbindung mit der römischen Kirche", erklärt Erzbischof Jean Legrez laut der Zeitung "La Croix" in einem Schreiben an die Einrichtungen seiner Diözese.

Der Liedermacher, Familienvater und selbsternannte Bischof der "Apostolischen und Ökumenischen Kirche" Laurent Lenne (50) nimmt für sie in Anspruch, "katholisch mit einer größeren Offenheit" zu sein: für wiederverheiratete Geschiedene, LGBT-Personen, verheiratete und weibliche Priester.

Lenne hatte laut dem Bericht Ende September in der 200-Einwohner-Gemeinde Saint-Marcel-Campes eine Priesterweihe durchgeführt. Der Erzbischof von Albi appelliert nun an die Katholiken, sich nicht verwirren zu lassen. Keines der von der Gemeinschaft angebotenen Sakramente sei kirchenrechtlich gültig; sie stehe weder in Verbindung mit ihm als Ortsbischof noch mit dem Papst. (KNA)

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