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Dörfer waren über Monate in der Gewalt des "Islamischen Staates"

Christliche Dörfer im Nordosten Syriens befreit

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Ein kurdischer Kämpfer mit einem Gewehr in der Hand.
Norrtälje - Kurdische Einheiten haben christliche Dörfer im Nordosten Syriens befreit. Die rund ein Dutzend Orte waren mehrere Monate in der Gewalt des "Islamischen Staates".

Die kurdischen Eroberungen verdankten sich auch den Luftangriffen alliierter Verbände auf Stellungen der Islamisten, hieß es. Zudem habe der IS durch die jüngsten Eroberungen in der südlich gelegenen Region um Palmyra Kräfte aus dem Norden abziehen müssen.

Das nordöstliche Gouvernement al-Hasaka ist Heimat einer bedeutenden Zahl von assyrischen Christen. Etwa 50 Dörfer gelten als christlich.

Die Milizen des "Islamischen Staats" nahmen bei ihrer Eroberung im Februar mehr als 220 Christen als Geiseln, um Lösegelder zu erpressen. Nach Angaben eines assyrischen Netzwerks für Menschenrechte sind noch 210 von ihnen in der Gewalt des IS; für die Freilassung jeder Person würden 100.000 US-Dollar verlangt. (KNA)

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