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Nicht-muslimische Gotteshäuser sind Seltenheit in dem Land

Christliche Gefängniskapelle in Pakistan

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Trotz der Unterdrückung und Ausgrenzung versuchen Christen in Pakistan, ihren Glauben zu leben.
Karachi - Gute Nachricht aus Pakistan: Im Stadtgefängnis von Karachi ist eine Kapelle für christliche Häftlinge eröffnet worden. Dies gilt als Seltenheit in dem mehrheitlich islamischen Land.

Obwohl die pakistanische Verfassung offiziell die Religionsfreiheit garantiert, wird der Bau nicht-muslimischer Gotteshäuser auf öffentlichem Land üblicherweise nicht erlaubt. Im aktuellen Fall sei eine Ausnahme gemacht worden. Die Kapelle wurde mit finanzieller Hilfe der Nichtregierungsorganisation Angel Patient Care Services nur wenige Meter neben der Moschee des Gefängnisses erbaut. Etwa 100 der 4.500 Häftlinge seien Christen, hieß es.

Naqash Yousuf, wegen Mordes inhaftierter Katholik, zeigte sich erfreut über den neuen Gebetsort. "40 bis 50 christliche Gefangene nehmen an den Sonntagsgebeten in der Kapelle teil", sagte der 26-Jährige gegenüber Ucanews. Die Vorsitzende von Angel Patient Care Services, Samina Nawab, lobte die gute Zusammenarbeit mit der Gefängnisleitung und den Behörden der pakistanischen Provinz Sindh.

Das mehrheitlich sunnitisch-islamische Pakistan steht nach Schätzungen der evangelikalen Hilfsorganisation Open Doors weltweit an sechster Stelle der Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Neben Christen werden in Pakistan auch Schiiten, Ahmadis und Hindus wegen ihres Glaubens diskriminiert und verfolgt. (KNA)

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