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Laut Klage verletzte bisheriger Ausschluss das Antidiskriminierungsgesetz

Christliches Dating-Portal lässt Homosexuelle zu

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Zwei Männer halten sich an der Hand.
Washington - Nach einer Antidiskriminierungsklage muss das amerikanische Portal "Christian Mingle" nun auch homosexuelle Nutzer zulassen. Doch künftig könnte etwas anderes Schwule und Lesben abhalten, es zu nutzen.

In der Klage hieß es, die bisherige Beschränkung der Website auf heterosexuelle Nutzer verletze das Antidiskriminierungsgesetz Kaliforniens. Unternehmen wie Spark Networks, Eigentümer von "Christian Mingle", dürften Kunden nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminieren. Gegenüber der "Washington Post" erklärte Spark Networks, dass man sich "wie alle anderen Unternehmen" an die Gesetze des Bundesstaates Kalifornien halten werde. Man plane jedoch nicht, die Website auch für homosexuelle Christen aktiv zu vermarkten.

Suchfunktion nicht sehr nützlich

Der Zeitung zufolge könnte sich die neue Suchfunktion als nicht sehr nützlich für Schwule und Lesben erweisen. Die Website zeige nun zwar Profile von Personen des gleichen Geschlechts an, nicht aber speziell homosexuelle Nutzer. Justin Lee, Geschäftsführer des Gay Christian Networks (GCN), sieht noch ein weiteres Hindernis. Er vermute, dass eine ganze Reihe homosexueller Christen wahrscheinlich kein Interesse an dem Portal haben werde, weil sie kein Unternehmen finanzieren wollten, das juristisch gezwungen werden müsse, ihnen dienlich zu sein. "Christian Mingle" hat nach eigenen Angaben mehr als 15 Millionen registrierte Mitglieder. (KNA)

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