Bischofskonferenz will am Konzept der offenen Kirchen festhalten
Deutsche Bischöfe: Kirchen müssen offene Orte sein
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Bonn
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Am Dienstag wurde eine Kirche im Norden Frankreichs Ziel eines Anschlags. Die Deutsche Bischofskonferenz will dennoch am Konzept der offenen Kirchen festhalten und sich nicht einschüchtern lassen.
Es sei nicht möglich, 24.500 katholische Kirchengebäude in Deutschland zu schützen. Gefordert sei daher erhöhte Wachsamkeit im Alltag. Die Kirchen in Deutschland nähmen die Ängste der Menschen ernst, so der Sprecher weiter: "Gleichzeitig werben wir dafür, uns nicht einschüchtern zu lassen."
Nach den gewaltsamen Anschlägen sei zu erleben, "dass gerade die Kirchen der Ort sind, wo getrauert werden kann". Das gelte auch für Menschen, "die keiner Kirche oder Religion angehören, sondern nur einen Ort suchen, um eine Kerze zu entzünden". Kopp wörtlich: "Was wäre in unserem Land los, wenn die Kirchen verschlossen sind und der Trauer nicht mehr ein Raum angeboten wird?" (KNA)