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Umschlag mit französischer Briefmarke frankiert

Drohbrief mit drei Projektilen an Papst: Absender identifiziert

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Papst Franziskus schaut auf Petersplatz
Mailand - Die italienische Polizei hatte einen an Papst Franziskus adressierten Umschlag mit drei Pistolenkugeln abgefangen. Nun ist offenbar klar, wer ihn abgeschickt hat – der Absender ist im Vatikan bereits "bekannt".

Der Absender des von der italienischen Polizei abgefangenen Drohbriefs an Papst Franziskus ist identifiziert worden. Es handle sich um einen Mann, der der vatikanischen Gendarmerie bereits bekannt sei, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Montag unter Bezugnahme auf Polizeiangaben. Die Mailänder Carabinieri würden sich mit der Vatikanpolizei abstimmen, um die Tat und die mögliche Gefahr zu bewerten. Von einer akuten Bedrohung für den Pontifex gehe man aktuell nicht aus.

Weiter hieß es, der Absender habe bereits in der Vergangenheit Briefe an den Vatikan geschickt. Sein genauer Aufenthaltsort sei unklar. Außerdem hätten die Ermittler mitgeteilt, dass dem Brief auch die Kopie eines Überweisungsbelegs in Höhe von 10 Euro beigelegen habe. Was es mit dieser Transaktion auf sich hat, ist bisher nicht bekannt.

Der Leiter einer Postfiliale in der südöstlich von Mailand gelegenen Stadt Peschiera Borromeo hatte am Sonntagabend die Behörden alarmiert, als er den Umschlag beim Sortieren fand. Er war mit einer französischen Briefmarke frankiert und trug die Adressaufschrift "Il Papa – Città del Vaticano – piazza S.Pietro in Roma". Die italienische Polizei stellte drei Stück 9-Millimeter-Munition sowie ein Schreiben mit Bezügen zu Finanzgeschäften des Vatikan sicher. (mal)

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