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Erster Friedhof für Mittelmeer-Flüchtlinge wird nach Aylan Kurdi benannt

Ein Friedhof trägt seinen Namen

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Rom - Im süditalienischen Kalabrien entsteht ein internationaler Friedhof für Menschen, die bei der Überfahrt über das Mittelmeer ums Leben gekommen sind. Die Begräbnisstätte soll nach dem ertrunkenen Flüchtlingskind Aylan Kurdi benannt werden.

Die Bauarbeiten sollen Ende des Monats beginnen. Der Friedhof wird laut dem Bericht nach dem syrischen Flüchtlingskind Aylan Kurdi benannt. Die Bilder vom Leichnam des drei Jahre alten Jungen, der Anfang September nahe dem türkischen Bodrum an Land gespült wurde, erregten weltweit Aufsehen.

Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Kommune Tarsia, der Region Kalabrien und der Menschenrechtsorganisation "Movimento Diritti civili". In dem Lager Ferramoni di Tarsia wurden zwischen 1940 und 1943 Juden und Oppositionelle gefangen gehalten. (KNA)

Linktipp: Er hieß Aylan

Ein kleiner Junge liegt am Strand, fast sieht es aus, als würde er schlafen - doch sein Gesicht liegt im Wasser. Er ist tot. Die Fotos des syrischen Jungen Aylan gehen um die Welt. Sie zeigen auf entsetzliche Weise das ganze Elend der Flüchtlinge.

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