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Nach Hinweisen aus der Bevölkerung

Erschossener US-Weihbischof: Verdächtiger verhaftet

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Ein Absperrband mit der Aufschrift "Crime Scene".
Los Angeles/New York - Die Tötung des Weihbischofs von Los Angeles, David O'Connell, hatte nicht nur in den USA große Bestürzung ausgelöst. Nun haben die Behörden einen Verdächtigen festgenommen. Dieser war wohl kein Unbekannter für den Geistlichen.

Im Fall des erschossenen US-Weihbischofs David O'Connell ist laut den örtlichen Behörden ein Verdächtiger festgenommen worden. Wie die Polizei von Los Angeles am Montagnachmittag (Ortszeit) erklärte, handele es sich um den 65-jährigen Ehemann der Haushälterin des Geistlichen, der zuvor ebenfalls für O'Connell gearbeitet habe. Er sei am Montag um kurz nach 8 Uhr vor seinem Haus festgenommen worden, nachdem die Einsatzkräfte ihn aufgefordert hatten, sich zu ergeben.

Nach den Angaben der Polizei gab es Tippgeber, die besorgt gewesen seien, weil der Mann "sich seltsam und irrational" verhalten und geäußert habe, "dass der Bischof ihm Geld schuldet". Es seien inzwischen Waffen und weitere Beweismittel gefunden worden, die den Verdächtigen möglicherweise mit dem Mord in Verbindung brächten. Die Ermittlungen gingen nun mit Zeugenbefragungen weiter.

Bestürzung über gewaltsamen Tod

Der Weihbischof der Erzdiözese Los Angeles war am Wochenende in seinem Haus nahe der Westküsten-Metropole erschossen aufgefunden worden. O'Connell stammte aus dem irischen Cork und wirkte seit 45 Jahren in der Erzdiözese Los Angeles, seit 2015 als Weihbischof.

Sein gewaltsamer Tod hatte Bestürzung in den USA und seiner irischen Heimat ausgelöst. Der Erzbischof von Los Angeles, Jose Gomez, erklärte: "Es ist ein Schock, und ich habe keine Worte, um meine Traurigkeit auszudrücken." O'Connell sei ein guter Freund gewesen, den er sehr vermissen werde. "Er war ein Friedensstifter mit einem Herzen für die Armen und Einwanderer, und er hatte eine Leidenschaft für den Aufbau einer Gemeinschaft, in der die Heiligkeit und Würde jedes menschlichen Lebens geehrt und geschützt wurde", so der Erzbischof. Die US-Bischofskonferenz schloss sich der Erklärung an. (gho/KNA)

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