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Ökumenische Gespräche zum Thema Ehe und Familie in St. Petersburg

Feige würdigt Dialog mit russisch-orthodoxer Kirche

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Bischof Gerhard Feige.
Bonn/St.Petersburg - In St. Petersburg ist die neunte Gesprächsrunde zwischen der Deutschen Bischofskonferenz und der russisch-orthodoxen Kirche zu Ende gegangen. Ökumene-Bischof Gerhard Feige zieht ein positives Fazit.

In St. Petersburg war zuvor die neunte Dialogrunde beider Kirchen zu Ende gegangen. Im Zentrum standen dabei die Herausforderungen, "vor denen christliche Ehepaare und Familien in einem gesellschaftlichen Kontext stehen, in dem lebenslange Partnerschaften und generationenübergreifendes Zusammenleben immer weniger selbstverständlich sind". Darüber sprachen die Teilnehmer vor dem Hintergrund des jüngsten Papst-Schreibens "Amoris laetitia", wie die Deutsche Bischofskonferenz in Bonn mitteilte.

Die Gesprächsrunde stand unter der Leitung von Bischof Feige und dem Berliner russisch-orthodoxen Erzbischof Feofan. Aus der Deutschen Bischofskonferenz waren außerdem die Weihbischöfe Nikolaus Schwerdtfeger (Hildesheim) und Thomas Löhr (Limburg) beteiligt. Die Vertreter der Bischofskonferenz und des Moskauer Patriarchates befürworteten die Fortführung der seit 1986 laufenden Gespräche. Die nächste Dialogrunde solle voraussichtlich in zwei Jahren in Deutschland stattfinden, hieß es weiter. (KNA)

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