Gastfreundschaft trotz großer Armut
"Zu den großen öffentlichen Messen sind Hunderttausende Menschen gekommen", erklärte Hofmann. Eine eucharistische Prozession sei von Tausenden Schülern mit Lichtern gesäumt wurden.
Hofmann: Armut schreit nach Wandel
Der Würzburger Bischof und Leiter der Liturgiekommission hatte als Vertreter der deutschen Bischofskonferenz an dem alle vier Jahre veranstalteten Kongress teilgenommen, der am Sonntag endete. Die Menschen hätten "gemeinsam gebetet, gesungen und in Vorträgen und Erzählungen aus ihrem Leben versucht, das Geheimnis der Eucharistie tiefer zu ergründen", berichtete er. Zudem habe er eine große Gastfreundschaft erfahren, obwohl auf den Philippinen Armut herrsche. Diese "Armut schreit nach Wandel", forderte Hofmann.
Er erinnerte daran, dass die Eucharistie nicht nur für sich stehe, sondern auch Konsequenzen für das Leben des Einzelnen haben solle. Der Bischof hofft, dass dieser Zusammenhang nach dem Weltkongress "weltweit tiefer bedacht" werde. Das Treffen stand unter dem Leitwort "Christus in euch, unsere Hoffnung auf Herrlichkeit". 150 Kardinäle und 15000 Dauerteilnehmer waren angereist.
Franziskus lobt philippinische Kirche
Zum Abschluss hatte Papst Franziskus seine Segenswünsche übermittelt und die philippinische Kirche für ihren Zusammenhalt, ihren tiefen Glauben und ihr Vorbild als "Missionare der Welt" gelobt. Der 52. Eucharistische Kongress wird 2020 im ungarischen Budapest ausgetragen wird. Der letzte nationale Eucharistische Kongress in Deutschland hat 2013 in Köln stattgefunden. (gho)