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Präsidialkommission in Dublin unterzeichnet Gesetz

Gesetz zur Homoehe tritt in Kraft

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Die irische Flagge vor einem Regierungsgebäude in Dublin.
Dublin - Ab Mitte November können sich Schwule und Lesben in Irland das Ja-Wort geben: Fünf Monate nach dem positiven Volksentscheid nahm das Gesetz jetzt die letzte Hürde. Bisher hatten Klagen die Einführung verzögert.

Die Iren hatten im Mai mit 62,1 Prozent dafür gestimmt, Eheschließungen "ungeachtet des Geschlechts" zuzulassen. Mehrere Klagen hatten die Einführung jedoch seither verzögert.

Erstmals Einführung der Homo-Ehe über Volksentscheid

Das Votum markierte eine dramatische Verschiebung der gesellschaftlichen Werte in der traditionell katholisch-konservativen Gesellschaft. Auch international hatte das Referendum für großes Aufsehen gesorgt. In Deutschland verlangte die Opposition in der Folge, die Gleichstellung schwuler und lesbischer Lebenspartnerschaften voranzutreiben. Es war das erste Mal, dass die Homo-Ehe per Volksentscheid eingeführt wurde. Der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hatte das irische Ja zur Ehe für homosexuelle Paare als "Niederlage für die Menschheit" bezeichnet. (KNA)

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