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Vorfall in Österreich

Gläubiger Christ verwüstet Kirche – und weiß selbst nicht, warum

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Grein - Ein 30-Jähriger hat eine Kirche in Österreich verwüstet. Bei der Polizei war er geständig – konnte sich seine Tat aber selbst nicht erklären.

Kurioser Vorfall in Österreich: Am 22. September hatte ein zunächst unbekannter Täter die Pfarrkirche im oberösterreichischen Grein verwüstet. Wie "heute.at" am Mittwoch berichtete, lagen nach der Tat Utensilien aus dem Beichtstuhl, Gebetbücher, Heiligenbilder und Sitzpolster verstreut auf dem Boden und der Deckel des Taufbeckens war heruntergerissen. Außerdem sei ein Kreuz abgebrochen und gemeinsam mit zwei Stolen im Weihwasser versenkt worden.

Jetzt, gut sechs Wochen nach der Tat, konnte die Polizei dem Bericht zufolge einen Verdächtigen ermitteln. Ein Hinweis aus der Bevölkerung habe die Beamten auf die Spur eines 30-Jährigen ohne festen Wohnsitz geführt. Bei seiner Vernehmung zeigte sich der Mann laut "heute.at" "umfassend geständig". Bemerkenswert: Der Mann habe angegeben, selbst gläubiger Christ zu sein. Warum er ausgerechnet eine Kirche derart verwüstet habe, konnte er sich laut Polizei selbst nicht erklären. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts der schweren Sachbeschädigung ermittelt.

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