"God is trans": Ausstellung in Kirche ändert nach Protest Titel
Eine Kunstausstellung in einer Kirche in New York hat nach Kritik einen neuen Namen bekommen. Aus "God Is Trans: A Queer Spiritual Journey" (Gott ist trans. Eine queere spirituelle Reise) wurde "A Queer Spiritual Journey", berichtete der US-Pressedienst CNA am Donnerstag. An der Präsentation der Gemälde des Künstlers Adah Unachukwu in der St.-Apostel-Paulus-Kirche im Stadtteil Manhattan hat sich hingegen nichts geändert.
Seit Eröffnung der Ausstellung in der Agnes-Kapelle der Kirche hatte es Kritik an den Gemälden und dem Titel gegeben. Besonders im Netz hatten manche von Blasphemie gesprochen, andere hingegen sahen die Aktion als repräsentativ für die als sehr liberal bekannte Gemeinde, so die "New York Post" Anfang Mai.
"Spirituelle Reise"
Die im Titel genannte "spirituelle Reise" besteht laut dem Künstler aus drei Stationen: Opfer, Identität und Gemeinschaft. Unter anderem schreibt Unachukwu, dass es keinen Teufel gebe und er in seinen Werken Gott und die Sterblichen auf der gleichen Ebene präsentieren wolle. Es gehe ihm um ein spirituelles Zuhause und Wege, dieses Zuhause im Alltag zu erreichen.
Die Apostel-Paulus-Kirche ist die Mutterkirche der Gemeinschaft der Paulisten, des ersten in den USA gegründeten Ordens. Er hat seit seiner Gründung 1858 hier seinen Sitz. (cph)