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Laut dem "America Magazin" soll Franziskus 13 neue Papstwähler ernennen

Jesuitenmagazin berichtet über mögliche Kardinäle

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Kardinäle beten während eines Gottesdienstes auf dem Petersplatz.
New York - Laut dem jesuitischen "America Magazine" wird Papst Franziskus beim nächsten Konsistorium im November 13 neue Kardinäle kreieren. Das US-Magazin nennt auch die Namen aussichtsreicher Kandidaten.

Papst Franziskus bereitet nach Meinung des US-Jesuitenmagazins "America Magazine" (Onlineausgabe Dienstag) für den 20. November (Christkönig) ein Konsistorium zur Ernennung von 13 neuen wahlberechtigten Kardinälen vor. Die Kardinalsversammlung solle zeitgleich mit dem Abschluss des Heiligen Jahres stattfinden; es wäre die dritte Runde von Kardinalsernennungen in der Amtszeit von Franziskus. Laut dem Magazin sollen die Namen der neuen Purpurträger Mitte Oktober bekanntgegeben werden.

Wie es dort heißt, seien auch die Erzbischöfe von Barcelona und Madrid, Juan Jose Omella (70) und Carlos Osoro Sierra (71), aussichtsreiche Kandidaten für die Kardinalswürde. Ansonsten solle aber durch eine Ernennung von Nichteuropäern eine neuerliche absolute Mehrheit der Europäer bei der Papstwahl, wie sie seit vielen Jahrhunderten besteht, de facto unmöglich gemacht werden.

Im November nur noch 108 Wahlberechtigte

Von den zum Stichtag 20. November 108 wahlberechtigten Kardinälen kommen 50 vom alten Kontinent, davon 24 aus Italien; Mittel- und Südamerika hat dann 17 Wähler, Nordamerika 10, Asien 14, Afrika 14 und Ozeanien 3. Am 28. November erreicht zudem der senegalesische Kardinal Theodore-Adrien Sarr die Altersgrenze von 80 Jahren und verliert damit sein Stimmrecht im Konklave. Franziskus wolle sicherstellen, dass die Idee der Universalität der katholischen Kirche noch stärker zum Ausdruck kommt, so das Blatt. (KNA)

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