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"Gefährlicher Sprengstoff"?

Kardinal Schönborn löst Bibel-Alarm am Flughafen aus

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Wien - Nach mehrmaligem Falschalarm bei der Sicherheitskontrolle am Wiener Flughafen hinterfragt Kardinal Schönborn die Verlässlichkeit von KI. Noch nimmt er die Erfahrung mit Humor – etwas unheimlich ist es ihm dennoch.

Bibel-Alarm am Wiener Flughafen Schwechat: Seine Erlebnisse bei Sicherheitskontrollen lassen Kardinal Christoph Schönborn die Verlässlichkeit Künstlicher Intelligenz (KI) infrage stellen. Kontrollgeräte lösten wegen einer Bibel in seinem Rucksack "dreimal in kurzen Abständen" Alarm aus, zitiert die Presseagentur Kathpress aus der wöchentlichen "Heute"-Zeitungskolumne des emeritierten Wiener Erzbischofs vom Freitag.

Immer betraf das Warnsignal demnach die Bibel, die der Kardinal eingepackt hatte. Auf die Frage, wie das sein könne, erhielt er vom Kontrollpersonal die Auskunft: "Die KI meldet das!" Für den 81-Jährigen Anlass, grundsätzliche Fragen zu stellen: "Verlassen wir uns nicht allzu leichtgläubig auf die KI? Lässt sie sich jemals wieder eindämmen?"

Ist die Bibel gefährlicher Sprengstoff?

Schönborn schildert weiter, ein Flughafenmitarbeiter habe humorvoll gemeint: "Vielleicht sieht die KI in der Bibel gefährlichen Sprengstoff." Auch er selbst könne die Erfahrung zwar noch mit Humor nehmen, so der Kardinal. "Etwas unheimlich ist es mir dennoch." KI werde mittlerweile überall verwendet. Immerhin gebe es auch Stimmen, "die Warnungen aussprechen, strengere Regeln fordern, die Umweltverträglichkeit bezweifeln".

Auch die Bibel stelle manches infrage, "was wir Menschen anstellen", erinnerte Schönborn. Seine Frage richte sich daher auch an die Entwickler hinter den neuen Technologien: "Wie kommt es zu so einer Einschätzung der Bibel?"

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