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Bei Explostion in U-Bahn sterben mindestens 11 Menschen

Kirchen verurteilen Anschlag von Sankt Petersburg

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Blumen und Kerzen liegen auf dem Boden vor plakaten mit kyrillischen Schriftzeichen.
Moskau - Sankt Petersburg ist geschockt über den Anschlag auf die U-Bahn. Der Moskauer Patriarch Kyrill I. sprach den Opfern sein Beileid aus und wandte sich mit einem Appell an die Gesellschaft.

Der katholische Moskauer Erzbischof Paolo Pezzi hat den mutmaßlichen Anschlag auf die U-Bahn der russischen Millionenstadt Sankt Petersburg verurteilt. Er bete für die "Erlösung Russlands und der ganzen Welt vom Fluch des Terrorismus", heißt es in einem am Montagabend veröffentlichten Kondolenzschreiben. Der "Terroranschlag" erfülle ihn mit tiefer Trauer.

Kyrill: Jedem Ausdruck von Gewalt entgegentreten

Der orthodoxe Moskauer Patriarch Kyrill I. verurteilte entschieden die "Aggression gegen friedliche Bürger". Die Gesellschaft müsse "jedem Ausdruck von Gewalt entgegentreten". Den Opfern und ihren Angehörigen sprach er sein Beileid aus. Das russisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt bat die Priester von Sankt Petersburg, ihnen beizustehen.

Zwischen zwei U-Bahnhöfen war am Montag in einem Zug ein Sprengsatz explodiert. Mindestens elf Menschen starben, von den rund 50 Verletzten waren am Dienstag den Angaben zufolge noch mehrere in kritischem Zustand. Eine zweite Bombe wurde rechtzeitig entschärft. Das staatliche Ermittlungskomitee geht von einem Terroranschlag aus.

Der Anschlag löste weltweit Entsetzen und Anteilnahme aus. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verurteilte am Montagabend (Ortszeit) den "barbarischen und feigen Terroranschlag". UN-Generalsekretär Antonio Guterres drückte den betroffenen Familien sein tiefes Mitgefühl aus. "Die Verantwortlichen dieser schrecklichen Tat müssen zur Rechenschaft gezogen werden", teilte sein Sprecher mit.

Mitgefühl von Trump und Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) drückte in einem Kondolenztelegramm an den russischen Präsidenten Wladimir Putin ihr Mitgefühl aus. Auch US-Präsident Donald Trump verurteilte nach Angaben des Weißen Hauses in einem Telefonat mit Putin die Tat und bot volle Unterstützung bei der Jagd nach den Tätern an. Er habe zudem den Opfern und ihren Angehörigen sowie dem russischen Volk sein tiefstes Beileid ausgesprochen.(gho/dpa/KNA)

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