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Argentinischer Staatsekretär wollte Millionenbetrag in Kloster verstecken

Kloster: Untersuchung nach Korruptionsverdacht

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Buenos Aires - Neben der Staatsanwaltschaft ermittelt nun auch das zuständige Erzbistum wegen Korruption gegen ein argentinisches Kloster. Mit Überwachungsvideos sollen die Nonnen überführt worden seien.

Erzbischof Agustin Radrizzani erklärte, eine entsprechende Untersuchung solle so bald wie möglich beginnen und sei strikt von den bereits laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen getrennt. Zuletzt waren sowohl das Bistum als auch die Bischofskonferenz auf Distanz zu der Einrichtung gegangen.

Mitte Juni war der frühere Kirchner-Staatssekretär Jose Lopez festgenommen worden, als er nachts versuchte, mehrere Plastiktüten mit fast neun Millionen US-Dollar in dem Kloster zu verstecken. Dabei halfen ihm offenbar die Ordensfrauen, wie Aufnahmen einer Überwachungskamera nahelegen. Lopez hatte in der Regierung Kirchner jahrelang eine Schlüsselposition bei der Vergabe wichtiger Bauaufträge inne.

Laut Radrizzani handelt es sich bei den "Monjas Misioneras Orantes y Penitentes de Nuestra Señora del Rosario" (zu Deutsch etwa "Missionsschwestern des Gebets und der Buße von Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz") um einen einfachen Verein von Gläubigen. Der inzwischen verstorbene Erzbischof Ruben Hector Di Monte hatte die Gemeinschaft demnach entsprechend der kirchenrechtlichen Regeln zugelassen und mit einigen speziellen Rechten ausgestattet. (kim/KNA)

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