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"Es braucht eine gute Lösung in der schwierigen Situation"

Kommunistische Partei unterstützt Goldensteiner Klosterbesetzer-Nonnen

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Die drei Augustiner-Chorfrauen vom Kloster Goldenstein, (v.l.) Bernadette, Rita und Regina.
Salzburg - Die Klosterbesetzung von drei Nonnen bei Salzburg bleibt filmreif. Denn auch die Kommunistische Partei Österreichs und der Vizebürgermeister werden zu Helfern der Seniorinnen. Fast wie bei Don Camillo und Peppone.

Salzburgs Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl von der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) unterstützt die Klosterbesetzung von drei Nonnen. "Als KPÖ haben wir das Prinzip, einen Teil unserer Gehälter zu spenden, um Menschen in Not zu unterstützen", sagte Dankl der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Freitag. Also habe er den Schwestern einige Hundert Euro für die Kosten eines Schlüsseldienstes zukommen lassen. Er sei bereit, die Nonnen auch weiterhin zu unterstützen: "Es braucht eine gute Lösung in der schwierigen Situation", so der Politiker.

Im Podcast "Vatikangeflüster" dankten die Ordensfrauen am Donnerstag dem Bürgermeister für seine Hilfe. Vor allem ein Grundsatz verbinde sie: "Für andere Leute etwas hergeben." Auch wenn es politisch sicher auch Unterschiede gebe, verstehe man sich auf persönlicher Ebene sehr gut: "Irgendwie waren wir sofort – nicht politisch – aber persönlich ein Herz und eine Seele."

Internationale Aufmerksamkeit

Die Besetzung des Klosters Goldenstein durch die drei über 80-jährigen Ordensfrauen sorgt seit Anfang September international für Aufsehen. Nach Jahrzehnten im Kloster war ihre Gemeinschaft Anfang 2024 aufgelöst worden. Das Gebäude war bereits 2022 an die Erzdiözese Salzburg und das Stift Reichersberg übergegangen. Den Schwestern war zwar ein Wohnrecht zugesichert worden, allerdings nur "so lange wie gesundheitlich sowie geistlich vertretbar". Nach Krankenhausaufenthalten waren sie in ein Caritas-Heim übersiedelt, wo sie sich inzwischen abgemeldet haben. Mithilfe eines Schlüsseldienstes verschafften sie sich wieder Zutritt zu ihrem früheren Kloster.

Unterstützt werden die Frauen von ehemaligen Schülerinnen. Ihr Instagram-Account nonnen_goldenstein dokumentiert das Leben im Kloster und erreichte innerhalb weniger Tage mehr als 50.000 Follower. Während Unterstützerinnen den Schritt der Nonnen als mutig feiern, betont die Kirchenleitung, ein Umzug ins Heim sei unumgänglich. (KNA)

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