Medienkampagne gegen den Papst?
Die Priester sind mit der Berichterstattung über den Papst in den Medien und den sozialen Netzwerken unzufrieden. Es fehle der Respekt gegenüber dem aus Argentinien stammenden Kirchenoberhaupt, zitiert "Diario26" aus einer Stellungnahme. Für Donnerstag haben die Priester zu einem Solidaritätsgottesdienst mit Franziskus aufgerufen.
Gespanntes Verhältnis zwischen Papst und Präsident
Derweil will Argentiniens Staatsoberhaupt Mauricio Macri offenbar das Verhältnis zu Papst Franziskus verbessern. Zum kirchlichen Fest der Apostel Petrus und Paulus am Mittwoch wandte er sich mit einem Brief an das Kirchenoberhaupt, wie argentinische Medien meldeten. Darin würdigt der konservative Politiker den Einsatz seines Landsmannes für Frieden und Einheit zwischen den Völkern, sowie für den Kampf gegen die Armut, den Drogenhandel und die Korruption.
Dieses Engagement verdiene jedwede Unterstützung und sei deckungsgleich mit den Zielen der argentinischen Regierung. Die argentinischen Medien werten das Schreiben als einen Versuch Macris, Bewegung in das als gespannt geltende Verhältnis zwischen dem Staatsoberhaupt und dem argentinischen Papst zu bringen. (gho/KNA)