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Franziskus fordert Barmherzigkeit und kündigt Reise an

"Mehr Einsatz für Arme in der Adventszeit"

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Papst Franziskus
Vatikanstadt - Armen und Benachteiligten Werke der Barmherzigkeit zu tun ist laut Papst Franziskus "eine gute Weise die Ankunft Jesu zu erwarten". Bei einem Gottesdienst im Petersdom kündigte der Papst auch eine weitere Reise im Februar an.

In seiner Predigt betonte Franziskus weiter, dass die barmherzige Liebe das "überraschendste Attribut Gottes" sei. Sie bilde die "Synthese, in der sich die Botschaft des Evangeliums und der Glaube der Kirche verdichtet". Barmherzigkeit sei die "Liebe, die das Elend der menschlichen Person umarmt", so der Papst. Die Gottesmutter Maria würdigte er als "Mutter der Barmherzigkeit". Sie helfe zu verstehen, wie sehr Gott die Menschen liebe.

Franziskus will Hochburg der Drogenkartelle besuchen

Der Gedenktag der Jungfrau von Guadalupe erinnert an die Marienerscheinung des Juan Diego 1531 in Mexiko. Hierbei soll es sich um das Bild der "schwarzen Madonna" gehandelt haben, die im spanischen Kloster Guadalupe aufbewahrt wird. Die Wallfahrtskirche der Jungfrau Guadalupe in Mexiko-City ist einer der größten Marienwallfahrtorte weltweit.

"Unsere Liebe Frau in Guadalupe", das Gnadenbild Marias in der gleichnamigen Basilika am Rande von Mexiko-Stadt.

Der Papst kündigte bei dem Gottesdienst an, am 13. Februar die Wallfahrtskirche der Jungfrau von Guadalupe in Mexiko-City zu besuchen. Am Samstagabend bestätigte der Vatikan offiziell, dass Franziskus vom 12. bis zum 18. Februar nach Mexiko reist. Er besucht hierbei neben der Hauptstadt Mexiko-City auch die Unruheregion Chiapas sowie die Stadt Morelia im Bundesstaat Michoacan, der als Hochburg der Drogenkartelle gilt. Letzte Station ist die an der Grenze zu den USA gelegene Stadt Ciudad Juarez.

Neben einem Treffen mit Präsident Enrique Pena Nieto steht in Mexiko-City der Besuch der Marienwallfahrtsstätte der Seligen Jungfrau von Guadalupe auf dem Programm. In Chiapas trifft der Papst während seiner zwölften Auslandsreise mit Vertretern der indigenen Bevölkerung zusammen. Dort kam es seit 1994 wiederholt zu teils gewaltsamen Konflikten zwischen der indigenen Bevölkerung und der Zentralregierung. In der Grenzstadt Ciudad Juarez besucht er ein Gefängnis. (luk/KNA)

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