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Bischof Fürst für weltweite Vernetzung katholischer Medienarbeit

"Menschheitsfamilie rückt näher zusammen"

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Gebhard Fürst ist seit 2000 Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Bonn - Nach einem Besuch bei den größten katholischen Fernsehsendern Brasiliens ist Bischof Fürst überzeugt: Die konfessionellen Medien müssen weltweit näher zusammenrücken. Schließlich erfüllten sie eine wichtige Brückenfunktion, so der Medienbischof.

Der Hauptgeschäftsführer des katholischen Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat, Prälat Bernd Klaschka, der den Bischof begleitet hatte, würdigte die katholischen Medienarbeit in Brasilien. Sie sei hoch professionell und breit aufgestellt.

Besuch der beiden größten katholischen Fernsehsender

Bischof Fürst hob besonders "Radio Plural" aus der nordbrasilianischen Stadt Santarem hervor. Der Leiter des Senders, Pfarrer Edilberto Sena, und er selbst seien "fest davon überzeugt, dass Brasiliens Regenwald ohne Agroindustrie und Großprojekte eine Zukunft hat", sagte Fürst. Adveniat unterstützt das Netzwerk katholischer Radiosender in Amazonien nach eigenen Angaben mit rund 47.000 Euro.

Die deutsche Delegation besuchte laut Bischofskonferenz auch die beiden größten katholischen Fernsehsender in Brasilien, "TV Aparecida" und "TV Cancao Nova", die beiden größten Erzdiözesen des Landes, Sao Paulo und Rio de Janeiro, sowie die Hauptstadt Brasilia. (KNA)

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