Suche
Mutmaßlicher Islamist ersticht 29-Jährigen

Messerattacke in Paris: Kirche gedenkt des Opfers

Dieser Inhalt ist nur erlaubt, wenn Sie Cookies vom Typ "readspeaker" zulassen.

Paris - Wieder ist Paris Schauplatz eines Terroranschlags: Ein mutmaßlich radikalislamischer Attentäter hat am Samstag einen 29-Jährigen erstochen. Ein Vertreter der Bischofskonferenz reagierte noch in der Nacht.

Die katholische Kirche in Frankreich hat den Opfern und Hinterbliebenen der Messerattacke von Paris ihre Anteilnahme ausgesprochen. "Möge Gott alle Menschen zu wahrem Frieden, Respekt füreinander, in Wahrheit und Nächstenliebe anhalten", twitterte der Generalsekretär der Französischen Bischofskonferenz, Olivier Ribadeau Dumas in der Nacht auf Sonntag. Der französische Präsident Emmanuel Macron schrieb ebenfalls auf Twitter, seine Gedanken seien bei den Opfern und Verletzten. Zugleich betonte er, Frankreich werde den "Feinden der Freiheit" keinen Millimeter weichen.

Am Samstagabend hatte ein Mann in Paris einen 29-jährigen Passanten erstochen und vier weitere Menschen verletzt. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) reklamierte die Tat für sich. Die Polizei erschoss den Attentäter. Wie die Behörden bekanntgaben, handelte es sich bei dem Angreifer um einen 21-jährigen Tschetschenen, der seit 2010 die französische Staatsangehörigkeit besaß und als extremistischer Gefährder bekannt war. Er habe jedoch keine Vorstrafen gehabt.

"Islamischer Staat" reklamiert auch Anschläge von Indonesien für sich

Unterdessen hatten am frühen Sonntagmorgen (MESZ) bislang nicht identifizierte Täter Sprengstoffanschläge auf drei christliche Kirchen im indonesischen Surabaya verübt. Auch diese Taten reklamierte der "Islamische Staat" für sich. Bei den Attentaten auf je eine katholische und evangelische Kirche sowie ein Gotteshaus einer Pfingstgemeinde kamen mindestens zehn Menschen ums Leben, weitere 40 wurden verletzt. (kim/KNA)

kna-katholisch-swarm-node2 (0.014s)