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Gesundheitliche Gründe

Missio-Nationaldirektor tritt nach sechs Wochen zurück

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Missio-Nationaldirektor Johannes Laichner vor einer Weltkarte
Wien - Missio Österreich sucht nach nicht einmal zwei Monaten wieder einen neuen Chef: Nationaldirektor Johannes Laichner ist überraschend zurückgetreten.

Die Päpstlichen Missionswerke in Österreich suchen nach weniger als zwei Monaten einen neuen Nationaldirektor. Am Donnerstag teilte das Hilfswerk mit, dass Johannes Laichner aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten ist. Laichner stand erst seit dem 1. September an der Spitze von Missio Österreich. "Die Kontinuität der Arbeit von Missio Österreich für die Ärmsten der Armen ist sichergestellt und läuft bis zur Ernennung eines Nachfolgers ungehindert weiter", heißt es in der Mitteilung.

Laichner habe das zuständige Dikasterium in Rom und den Bischofskonferenz-Vorsitzenden Franz Lackner am Mittwoch persönlich über seine Entscheidung informiert, "dass er nach reiflicher Überlegung und intensivem Gebet zu dem Entschluss gekommen ist, sein Amt als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich aus gesundheitlichen Gründen zurückzulegen". Weitere Details nannte das Hilfswerk nicht.

Der aus Tirol stammende Priester war vor seiner Tätigkeit auf nationaler Ebene seit 2019 Missio-Diözesandirektor in Innsbruck. Sein Vorgänger, der Heiligenkreuzer Zisterzienser Karl Wallner, leitete Missio Österreich zehn Jahre lang. Der Nationaldirektor wird auf Vorschlag der Österreichischen Bischofskonferenz vom vatikanischen Dikasterium für die Evangelisierung ernannt.

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