Severin Leitner war Regionalassistent für Zentral- und Osteuropa
Mitglied der Jesuiten-Leitung verunglückt
© Eduardo J. Cabaleiro/Fotolia.com
Wien
-
Ein Leitungsmitglied des Jesuitenordens ist am Sonntag bei einem Bergunfall in Italien tödlich verunglückt. Der 70-jährige Severin Leitner, Regionalassistent für Zentral- und Osteuropa in der römischen Ordenszentrale, stürzte über einer Felswand im Gran-Sasso-Massiv ab.
Leitner war erst vor wenigen Wochen 70 Jahre alt geworden. 1945 in Südtirol geboren, war er 1965 in den Jesuitenorden eingetreten und von 2001 bis 2008 Leiter der österreichischen Ordensprovinz. 2012 wechselte er in die Generalkurie nach Rom und in den engsten Beraterkreis um Ordensgeneral Adolfo Nicolas.
Der Jesuitenorden ist die größte männliche Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche. Auch Papst Franziskus ist Mitglied. Weltweit gibt es nach vatikanischen Angaben rund 17.000 Jesuiten. (KNA)